Selbstmanagement

Selbstmanagement

Selbstmanagement ist einer der wichtigsten Begriffe in der Psychologie des Menschen geworden. Ihn genau definieren kann man nicht so richtig …

… sondern das Selbstmanagement besteht eher aus vielen verschiedenen Komponenten, die zusammengefügt wie eine Kette sind und so dafür sorgen, dass wir gesund und ausgeglichen sind.

Ein wichtiger Baustein ist ständige Motivation – die aber gerade in Streßsituationen und schwierigen Lebensumständen oft leidet oder gar nicht mehr vorhanden ist.

  1. Es gibt die alte Lebensweisheit, dass sich auch im dunkelsten Tunnel am Ende immer ein Licht befindet und in jeder noch so vertrockneten Zitrone immer ein Tropfen Saft vorhanden ist. Denken Sie an eine Situation zurück, in der Ihnen etwas sehr leicht gefallen ist.
  2. Der nächste Schritt ist, einen genauen Plan zu entwickeln, wie sie Ihren Tag und auch Ihre Freizeit gestalten. Manchmal sind nämlich ein fehlender Rhythmus zwischen Arbeit und Pausen oder sogar ungeahnte Freizeit schon ein Stolperstein, um Sie aus dem Takt geraten zu lassen.
    (Für manchen Menschen, der kein Selbstmanagement und keinen festgestrickten Zeitplan hat, ist ein kurzer Stau aufgrund einer ausgefallenen Ampel schon fast ein Zusammenbruch seines ganzen Tagesplanes.)
  3. Wenn Sie jedoch gut organisiert sind, können Sie Pausen wirklich als Erholung nutzen, als Kreativitätstankstelle – anstatt hektisch noch etwas anderes in dieser Zeit erledigen.
  4. Fertigen Sie sich Listen an, mit Aufgaben, die Sie abarbeiten müssen, gleichzeitig aber auch mit Hinweisen, welche wichtiger sind (Prioritäten) und welche evtl. auch am nächsten Tag erledigt werden können.
    Hier haben Sie auch immer die Möglichkeit, die Aufgaben tagtäglich zu steigern, um sich nicht zu überschätzen.
  5. Selbstmanagement erreicht man – von Ausnahmen abgesehen – nicht spontan oder in ein paar Tagen/Wochen … Prozesse der Neuorganiation können langwierig sein und dauern oft viele Monate, manchmal jahrelang, aber mit der richtigen Portion Durchhaltevermögen erreichen Sie für sich selbst etwas, das Ihnen niemand anders geben kann:

Selbstwertgefühl und Eigenantrieb!

Basiswissen im Bereich des Selbstmanagments:

Selbstmanagement Tipps und Tricks:

Ziele verwirklichen in 5 Schritten

Vielleicht ist Ihnen das schon mal passiert:

  • Sie haben ein Ziel.
  • Sie setzen alles dran, Ihr Ziel zu verwirklichen.
  • Und scheitern.

Warum?

Was müssen Sie denn noch tun, um Ihr Ziel zu erreichen?

Die Frage ist vielleicht eher: Was müssen Sie *anders* tun, um Ihr Ziel zu verwirklichen.

Viele Menschen setzen sich Ziele, die für sie viel zu hoch sind. Oder sie gehen nur halbherzig ans Werk. Oder sie lassen sich sabotieren – von inneren und äußeren kleinen Teufeln und Störenfrieden.

Wenn Sie sich ein Ziel gesetzt haben, fragen Sie sich als nächstes:

1. Will ich dieses Ziel wirklich?

Wenn es Ihnen nicht wichtig ist, lassen Sie es.

Wenn es wichtig ist, beleuchten Sie alle Aspekte:

  • Bringt Sie das Ziel finanziell weiter?
  • Bringt es Sie beruflich, persönlich oder emotional weiter?
  • Was liegt hinter dem Ziel … Wofür ist dieses Ziel eine neue Ausgangsbasis?
  • Warum will ich dieses Ziel erreichen?

Diese Frage hängt mit der ersten zusammen.

  • Geht es um Prestige?
  • Möchten Sie Ihr Ego aufpolieren?
  • Möchten Sie damit jemandem oder der Menschheit einen Dienst erweisen?
  • Brauchen Sie dieses Ziel als Start für neue Ziele?

Wenn Sie zum Beispiel studieren möchten, aber kein Abitur haben, können Sie das Abitur auf der Abendschule nachholen, oder sie machen im Handwerk den Meistertitel.

2. Wie will ich es schaffen?

Je klarer der Weg ist, desto leichter fällt es, ihn zu gehen.

Um beim Beispiel Studium ohne Abitur zu bleiben:

Das Abendgymnasium befindet sich im Nachbarort. Es stehen Mittags-, Nachmittags- und Abendkurse zur Auswahl. Ab dem 4. Semester können Sie sogar BaFÖG beziehen. Eine romanische Sprache ist in der Einführungsphase Pflicht. Da Sie beruflich du im Urlaub oft nach Spanien fahren und außerdem bereits einen VHS-Kurs besucht haben, können Sie es sich zumindest hier leicht machen und Punkte sammeln. Oder möchten Sie lieber noch eine Sprache dazulernen?

3. Bis wann will ich es schaffen?

Beispiel Abendschule:

In drei Jahren haben Sie das Abitur in der Tasche. Im darauf folgenden Winter-Semester können Sie Ihr Studium aufnehmen.

  • Arbeiten Sie mit konkreten Jahreszahlen, je nach Ziel auch mit einem konkreten Datum.
  • Planen Sie Pufferzeiten ein.

4. Mit welchen Schwierigkeiten muss ich rechnen, und welche Lösungen habe ich dafür?

Für die Abendschule drücken Sie nach Feierabend wieder die Schulbank. Freizeit und Familie müssen Sie einschränken.

Überstunden fallen flach, damit wird es finanziell eng. Immerhin besteht nach 4 Semestern Anspruch auf BaFÖG.

Neben den „normalen“ Schwierigkeiten können sich ganz neue einstellen: Die Familie streikt, die Beziehung droht zu zerbrechen. Es entstehen finanzielle Mehrbelastungen. Sie müssen gegen den inneren Schweinehund ankämpfen. Und auch gegen die Neider in Ihrem Umfeld, die Ihnen ständig einreden wollen, dass Sie es nicht schaffen, dass das Blödsinn ist und so weiter.

5. Schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst

Alle diese Fragen sollten Sie sich offen und ehrlich beantworten, am besten auf einem Stück Papier.

Betrachten Sie diesen Zettel als einen Vertrag, den Sie mit sich selbst schließen.

Nehmen Sie diese Selbstverpflichtung immer mal wieder in die Hand und schauen Sie, wo Sie gerade stehen.

  • Sind Sie noch auf Kurs, oder gibt es Kursabweichungen?
  • Müssen Sie irgendwo korrigieren?

Egal, ob Sie große oder eher kleine Ziele verfolgen, wichtig ist die innere Klarheit über das Woher und Wohin, über den aktuellen Standort und das Wie.

Wichtig ist aber auch, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und sich nicht ablenken zu lassen. Es sei denn, die Ablenkungen und Umwege sind Ihnen wichtig, um das Ziel zu verwirklichen.